Knoerig erhält Schreiben von Bundesverteidigungsministerin:

Neues zur Zukunft des Diepholzer Fliegerhorstes

Foto: H. Huntemann
Foto: H. Huntemann
 

Staffeln und Stab bleiben bis Ausmusterung des Hubschraubers CH-53

In einem erneuten Schreiben hat Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer heute dem heimischen Bundestagsabgeordneten Axel Knoerig weitere Details zur Zukunft des Diepholzer Fliegerhorstes mitgeteilt. Nachdem Anfang August bereits die dauerhafte Weiternutzung der Liegenschaft „Flugplatz Diepholz“ durch die Bundeswehr angekündigt worden war, stehen nach einer Bedarfsprüfung nun folgende Einzelheiten fest: Es wurde „der Verbleib der am Standort befindlichen abgesetzten Instandhaltungsstaffel Hubschraubergeschwader 64, des Stabes Waffensystemunterstützungszentrum 2 sowie der Luftwaffenunterstützungsstaffel in Diepholz bis zum Abschluss der Ausphasung des Waffensystems CH-53 (voraussichtlich 2030) entschieden“.
„Damit ist die in 2011 beschlossene Teilverlegung nach Holzdorf/Schönewalde in Brandenburg bis 2030 vom Tisch“, hält Knoerig fest. Diese wurde zwischenzeitlich mehrfach verschoben, zuletzt im vergangenen Jahr auf 2024. Aufgrund der bevorstehenden Ausmusterung des Hubschraubertyps CH-53, der seit 1975 von der Bundeswehr genutzt wird, entfällt der Umzug nun nach neuer Prüfung.
Wie Knoerig in einer Pressemitteilung berichtet, sollen weitere Detailuntersuchungen mit Blick auf den Standort Diepholz folgen, die „noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden“. In ihrem Schreiben habe die Ministerin zugesagt, nach Abschluss dieser Prüfungen über „konkrete Festlegungen zur weiteren Nutzung der Liegenschaft durch die Organisationsbereiche Luftwaffe und Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr“ zu informieren.
„Ich freue mich, dass die Weiterentwicklung des Diepholzer Fliegerhorstes nun konkretisiert wird“, so Knoerig. „Bundeswehr und Kommune können sich so Schritt für Schritt in der Zukunftsplanung miteinander abstimmen.“

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